Artenvielfalt im Ackerbau
Strukturierte Informationen zu Blühstreifen, Saatmischungen und rechtlichen Rahmenbedingungen für landwirtschaftliche Flächen in Deutschland.
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Ackerrandstreifen sind schmale, extensiv bewirtschaftete Streifen entlang von Ackerflächen. Sie bieten Wildpflanzen, Insekten und Bodenbrütern Lebensraum innerhalb intensiv genutzter Agrarlandschaften.
Randstreifen verbinden isolierte Biotope und fördern den Austausch zwischen Tier- und Pflanzenpopulationen. Bienen, Schwebfliegen und andere Bestäuber nutzen sie als Nahrungsquelle und Rückzugsraum.
Typische Breiten liegen zwischen 3 und 12 Metern. Schmalere Streifen sind bereits wirksam; breitere Flächen ermöglichen zusätzlich Brutmöglichkeiten für Feldvögel wie Feldlerche und Rebhuhn.
Im Rahmen der deutschen Agrarumweltmaßnahmen (AUM) können Landwirte Flächenprämien für freiwillig angelegte Blühstreifen beantragen. Die genauen Fördersätze variieren je Bundesland.
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Artikel lesenAckerrandstreifen gehören zu den kostengünstigsten Maßnahmen zur Förderung der biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft. Bundesamt für Naturschutz (BfN), Positionspapier Agrarbiodiversität
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